Sie verwenden einen veralteten Browser

Sie verwenden einen veralteten Browser. Dieser wird durch uns aus Sicherheitsgründen nicht mehr unterstützt. Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir Ihnen die Verwendung eines modernen Browsers wie Google Chrome, Firefox oder Microsoft Edge.

  • Online bestellen
  • Abholung vor Ort & Lieferservice
4,6 (5)

Asthma bronchiale

Junge Frau mit geschlossenen Augen sitzt auf Bett und hebt sich die Hand an Brustkorb

Asthma ist durch eine anfallartig auftretende, hochgradige Atemnot gekennzeichnet. Es wird durch eine krampfartige Verengung der Bronchialmuskulatur, durch Schwellung der Bronchialschleimhaut und eine erhöhte Schleimproduktion verursacht.

Steckbrief Asthma

Der Begriff "Asthma" stammt aus dem Griechischen und wurde bereits von Hippokrates von Kos (460 - 375 v. Chr.), dem berühmtesten Arzt des Altertums, verwendet. Er beschrieb die Erkrankung als erschwerte, schnelle Atmung, die durch Schleim verursacht wird, der aus dem Gehirn in die Lunge läuft.

Die Übersetzung von "Asthma" bedeutet so viel wie "schweres Atmen". Und wenngleich die Erklärung Hippokrates' fehlerhaft war, so hat er doch die Hauptsymptome der chronischen Erkrankung, die bislang nicht geheilt werden kann, beschrieben.

Durch die Verengung der Bronchialmuskulatur und die starke Produktion von zähem Schleim bekommt der Asthmatiker das Gefühl, dass er erstickt. Dabei ist das Ausatmen meist viel schwerer als das Einatmen.

Die Atemnot entsteht, weil die verbrauchte Luft nicht vollständig ausgeatmet werden kann. Gleichzeitig wird beim Einatmen nicht genügend frische Luft aufgenommen. So sinkt die Sauerstoffversorgung im gesamten Körper.

Ein Asthmaanfall beginnt mit Schmerzen und Engegefühl im Brustkorb. Die Atemnot ist meist von quälendem Husten begleitet. Häufig sind Asthmaanfälle in den frühen Morgenstunden. Aber auch nach körperlicher Belastung sind Anfälle häufig zu beobachten.

Zu den Hauptsymptomen des Asthmas zählen daneben Husten, pfeifende Geräusche beim Atmen oder zäher Schleim.

Die Diagnose

Oft reicht schon die Schilderung der Symptome, um die Diagnose Asthma gestellt zu bekommen. Dabei wird der Arzt beispielsweise danach fragen, welche Beschwerden zu welcher Zeit auftreten und ob diese nachts stärker sind als tagsüber. Auch Dinge oder Situationen, die die Symptome auslösen oder verschlimmern, werden abgefragt.

Zudem ist relevant, ob bereits eine allergische Erkrankung vorliegt oder sich körperliche Anstrengung auf die Beschwerden auswirkt. Krankheiten in der Familie sind genauso wichtig für die Diagnose wie die Frage nach dem Rauchen - entweder selbst oder in der näheren Umgebung.

Erhärtet sich der Verdacht, dass eine asthmatische Erkrankung vorliegt, so werden weitere Untersuchungen vorgenommen. Mit der Spirometrie, bei der die Lungenfunktion über die Geschwindigkeit beim Ausatmen bestimmt wird sowie der Bodyplethysmografie, welche die Lungenfunktion über den Druck in den Lungenbläschen beschreibt, wird die Lungenfunktion analysiert.

Eine Röntgenuntersuchung der Lunge wird durchgeführt, um andere Erkrankungen auszuschließen, die ebenfalls Atemnot und Husten verursachen - z.B. eine Infektion oder eine Herzschwäche.

Bei allergischem Asthma kommt zudem ein Allergietest zum Einsatz. Für die Untersuchung von Immunglobulinen wird Blut entnommen, ein sogenannter Pricktest dient dazu, spezifische Allergene zu ermitteln.

Die Peak-Flow-Messung

Der wichtigste Anhaltspunkt für die Beurteilung der Schwere des Asthmas und der nötigen Behandlung ist der sogenannte Peak-Expiratory-Flow-Wert (PEF). Er gibt die maximale Geschwindigkeit des Luftstroms beim Ausatmen an und kann mit einem Peak-Flow-Meter bestimmt werden.

Zudem kann das Peak-Flow-Meter als Frühwarnsystem genutzt werden, mit dem sicher und frühzeitig Schwankungen in der Stabilität der Atemwege zu erkennen sind, um dann die Medikation entsprechend anzupassen.

Zur Messung atmet man tief ein und pustet so schnell und so kräftig wie möglich in das Gerät. Dabei kann man sich vorstellen, eine Kerze auszublasen oder ein Blasrohr zu benutzen. Wichtig ist ein kurzer Atemstoß. Der so ermittelte Wert ist das Maß der augenblicklichen Atemwegsweite.

Wege der Behandlung

Die meisten Asthmapatienten benötigen ständig Medikamente, um die Krankheit in Schach zu halten. Je besser sie über ihre Krankheiten und deren Schweregrad sowie über die richtige Behandlung Bescheid wissen, desto besser können sie damit umgehen und möglicherweise sogar vollständig beschwerdefrei leben.

In der Asthmatherapie werden vor allem entzündungshemmende oder atemwegserweiternde Wirkstoffe eingesetzt. Zu den atemwegserweiternden Wirkstoffen zählen insbesondere die Beta-2-Sympathomimetika und Theophyllin. Sie zählen zu den sogenannten Relievern, Bedarfsmedikamenten, die bei akuten Beschwerden eingesetzt werden.

Damit entspannen sich innerhalb weniger Minuten die verkrampften Muskeln um die Bronchien, die Atemwege erweitern sich wieder und der Patient bekommt ausreichend Luft. Zumeist werden diese Wirkstoffe inhaliert, damit sie noch rascher wirken können.

Die Gruppe der sogenannten Controller hat hingegen vorbeugende Effekte. Die täglich anzuwendenden Dauermedikamente schwächen die Entzündung in den Atemwegen ab. Außerdem dämpfen sie die ständige Entzündungsbereitschaft der Bronchien.

Zu den entzündungshemmenden Wirkstoffen zählen beispielsweise Glukokortikoide zum Inhalieren oder als Tablette. Zu dieser Wirkstoffklasse zählt auch das Kortison. Daneben kommen auch Anti-Leukotriene, Omalizumab oder Natriumcromoglicat zum Einsatz.

Die Leukotrien-Antagonisten blockieren entzündungsfördernde Botenstoffe, die Leukotriene. Sie werden durch Pollen, Hausstaub oder andere Reize ausgelöst. Die Mittel sind in Tablettenform erhältlich.

Mastzellstabilisatoren wie Natriumcromoglicat oder Nedocromil verhindern den Austritt von Histamin aus den Körperzellen. So wird die Überempfindlichkeit gegenüber entzündlichen Reizen gesenkt.

Kortison in der Asthmatherapie

Vorrangig wird Kortison zur Inhalation in der Dauermedikation verwendet. Allerdings scheiden sich an Kortison immer noch die Geister - vor allem wegen befürchteter Nebenwirkungen.

Allerdings ist Kortison in der Asthmatherapie beinahe nicht zu ersetzen. Es wirkt entzündungshemmend und schleimhautabschwellend. Zudem verhindert die körpereigene Substanz das Fortschreiten der Erkrankung und kann die Wirkung von Beta-2-Sympathomimetika wiederherstellen.

Diese Wirkstoffe verlieren ihre Wirksamkeit, wenn die Entzündung in den Atemwegen sehr ausgeprägt ist. Durch Kortison können sie ihre atemwegserweiternden Eigenschaften wieder entfalten.

Wird Kortison inhaliert, gelangt der Wirkstoff zudem direkt in die chronisch entzündeten Atemwege. So kommt es kaum oder nur wenig zu den kortison-typischen Nebenwirkungen. Möglich sind eine gewisse Heiserkeit sowie ein Brennen im Mund mit einem weißlichen Zungenbelag.

Grundsätzlich ist die Inhalation der Medikamente sinnvoller, da der Wirkstoff direkt in die Bronchien gelangt, die Dosis geringer als bei Tabletten gewählt werden kann und die Nebenwirkungen geringer sind, da weniger Wirkstoff in das Blut gelangt und so weniger unerwünschte Wirkungen an anderen Organen ausgelöst werden.

Bildquelle RFBSIP/stock.adobe.com

SSL
Verschlüsselung
Ihre Daten
sind sicher
Das ganze
Apothekensortiment
Modernes &
einfaches Bezahlen

Ihre Vorteile

  • Online bestellen & einfach bezahlen
  • Beste Beratung Ihrer Apotheke

Wir sind für Sie da

Wir sind für Sie da

Sichere Zahlungsarten

Die angebotenen Zahlungsarten können variieren.

Über die Kooperation
Informationen
Rechtl. Informationen der Apotheke
Rechtl. Informationen des Portalbetreibers

Pflichtinformationen

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Tierärztin, Ihren Tierarzt oder in Ihrer Apotheke.

1 UVP ist die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. AVP ist der für den Fall der Abgabe von nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse vom pharmazeutischen Unternehmer zum Zwecke der Abrechnung der Apotheken mit den Krankenkassen gegenüber der Informationsstelle für Arzneispezialitäten GmbH angegebene einheitliche Produktabgabepreis im Sinne des § 78 Abs. 3 AMG, der von der Krankenkasse im Ausnahmefall abzüglich 5 % an die Apotheke erstattet wird.

3 Preise inkl. MwSt.

4 Preis solange der Vorrat reicht

5 Sparpotential gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) oder der unverbindlichen Herstellermeldung des Apothekenverkaufspreises (AVP) an die Informationsstelle für Arzneispezialitäten (IFA GmbH) / nur bei rezeptfreien Produkten außer Büchern.

6 Der hier vorliegende Artikel kann in der Regel innerhalb eines Werktages bereitgestellt werden. In Ihrem Warenkorb erfahren Sie, ob Ihnen die Apotheke weitere Details über den Zeitpunkt der Artikelbereitstellung angegeben hat. Bei Bedarf kontaktieren Sie für weitere Informationen bitte Ihre Apotheke.

7 Dieser Artikel steht in unserem Onlineshop für eine Bestellung nicht zur Verfügung. Sie können gerne mit uns direkt Kontakt aufnehmen, damit wir eine passende Lösung für Sie finden können.

8 Sollte eine Bestellung während des Notdienstes abgeholt werden, fällt zusätzlich eine Notdienstgebühr von 2,50€ an, die bei Abholung vor Ort in der Apotheke beglichen werden muss.

Login Apotheke
×

Geben Sie Ihrer Seite Farbe

Hier können Sie die einzelnen Farbvarianten testen und im Anschluss die Werte kopieren und im Apothekenbackend hinterlegen.

kopiert
Mit Klick auf dieses Symbol kopieren Sie den Wert in Ihre Zwischenablage.
Apotheken-Backend öffnen
Schließen
Anmelden
Registrieren

Registrieren Sie sich jetzt und sichern Sie sich 10% Rabatt-Code auf Ihre nächste Bestellung. Mit einem Benutzerkonto werden Sie schneller durch den Bestellvorgang geführt und können Ihren bisherigen Bestellablauf verfolgen.

Registrieren

Warenkorb
Der Warenkorb ist noch leer.
Gutschein ():
Zwischensumme
Zum Warenkorb

Extra Rabatt auf den günstigsten Artikel in Ihrem Warenkorb*

15% sparen
15.07. – 26.07.2024
kopiert
23VKF152

* Sie erhalten einmalig den ausgewiesenen prozentualen Rabatt auf den günstigsten Artikel in Ihrem Warenkorb. Ausgeschlossen bereits reduzierte oder sortimentsfremde Artikel, Aktionsware, rezeptpflichtige Artikel und Bücher.

Apotheke Kemnat

Heumadener Str. 11
73760 Ostfildern

Apotheke Kemnat

Heumadener Str. 11
73760 Ostfildern

Schließen

Ihre Apotheke in Ostfildern

Apotheke Kemnat Heumadener Str. 11
73760 Ostfildern

Telefon 0711/4586128

Lieferung per Botendienst
Sicher einkaufen & bezahlen
Qualität aus der Apotheke vor Ort
Schließen

Unsere Öffnungszeiten

Mo 08:00 - 13:00 Uhr & 15:00 - 18:30 Uhr
Di 08:00 - 13:00 Uhr & 15:00 - 18:30 Uhr
Mi 08:00 - 13:00 Uhr & 15:00 - 18:30 Uhr
Do 08:00 - 13:00 Uhr & 15:00 - 18:30 Uhr
Fr 08:00 - 13:00 Uhr & 15:00 - 18:30 Uhr
Sa 08:00 - 13:00 Uhr
So geschlossen

Apotheke Kemnat

Heumadener Str. 11
73760 Ostfildern

Schließen

So finden Sie uns

Hier binden wir je Apotheke einen Contentteil ein. Auf dieser Seite, die per Offcanvas ausgegeben wird, können Apotheken ihren individuellen Text eingeben, um den Kunden zu erkläören, wie man sie am besten findet.

Generell können hier auch Bilder platziert werden, um die ein oder andere Visualisierung anzubieten.

Die Regel:
Wenn eine Apotheke einen Text hinterlegt soll der Link dazu ausgegeben werden. Wenn kein Text hinterlegt wurde entsprechend nicht.

Schließen

Unsere Schwerpunkte

Über unsere Apotheke
Schließen

Unsere Notdienst-Termine

Hier finden Sie eine Übersicht über unsere Leistungen

24.04.2020 – 25.04.2020

Zwischen 09.00 und 09.00 Uhr des Folgetags

24.04.2020 – 25.04.2020

Zwischen 09.00 und 09.00 Uhr des Folgetags

24.04.2020 – 25.04.2020

Zwischen 09.00 und 09.00 Uhr des Folgetags

Über unsere Apotheke
Schließen
4,6
(5 Bewertungen)
Unsere Bewertungen bei Google
MA DINK
25.08.2023 19:20:09
Sehr netteS, kompetentes und hilfsbereites Team, inkl. Inhaber. Man wird immer sehr gut beraten und es werden auch alternativen aufgezeigt. Hier steht nicht der Verdienst im Vordergrund, sondern die Beratung und Gesundheit der Kunden.
Caner Yüzer
12.07.2022 09:32:28
Kunde ist König; hier aufjedenfall! Die Mitarbeiter sehr freundlich und interessiert an ihrer Arbeit. Bei Missverständnis oder Unklarheiten wird man sofort aufgeklärt. Die Bedürfnisse des Kunden stehen immer im Vordergrund. Eine Einrichtung wo man echt mit gutem Gewissen hingehen kann- echt toll!
Csaba Denes
06.07.2022 09:24:56
Sehr freundliches Team und gut organisierte Apotheke. Kundenfreundlich und sehr engagiert, um unsere Wünsche zu erfüllen. Wir empfehlen sie gerne weiter.
R. A.
12.11.2021 00:46:30
Bis heute habe ich mich gerne in dieser Apotheke beraten lassen. Heute versuchte man mir erneut (wie bei fast jedem Besuch) Globulis aufzudrängen. Ich habe der Mitarbeiterin gesagt, dass ich nicht an die Wirksamkeit glaube. Normalerweise reicht das aus. Sie hat es nochmal versucht und mir dann die anderen vermeintlich hilfreichen Medikamente genannt und verkauft. Nun lese ich, dass das Medikament für Babys und Kleinkinder: 1. Alkohol enthält (geringe Menge von 3,9 Vol.-%, aber dennoch absolut unnötig) 2. Kein echtes Medikament ist, sondern ein homöopathisches Mittel. Und das obwohl ich ausdrücklich gesagt habe, dass ich nichts homöopathisches möchte. Wer daran glauben möchte, kann das gerne tun. Aber wenn ich explizit sage, dass ich das nicht möchte, finde ich es mehr als dreist mir zu verschweigen, dass es sich um ein homöopathisches Mittel handelt und es mir zugleich als absolut wirksames Medikament zu verkaufen. Natürlich zu einem Schnäppchenpreis von knapp 14 Euro. Das einzig wirksame an diesem Mittel ist der Alkohol. Und wenn ich mein Kind mit Alkohol ruhig stellen will, kann ich ihm auch ein wenig schottischen Whisky geben (was ich natürlich nicht mache). Dafür braucht es keinen überteuerten homöopathischen Sirup mit billigen Alkohol. Ich werde hier in Zukunft nichts mehr kaufen und keine Rezepte einlösen. Ergänzung: Die Dame hat mir auch ein Flasche mit ätherischen Öl verkauft. Ich hab sie explizit gefragt, ob es für Kleinkinder geeignet sei, da ich öfters gelesen habe, dass Kleinkinder empfindlich darauf reagieren. Ja, das sei kein absolut kein Problem. Ich solle 1-2 Tropfen direkt auf die Haut geben. Als sie merkte, dass ich unsicher war und Bedenken hatte, meinte sie dass ich ja alternativ 1-2 Tropfen auf den Schlafsack geben könne. Ich hab den Schlafsack wie empfohlen beträufelt. Das Kind weinte, hustete und fing an zu würgen. Selbst ich, die daneben lag und den Geruch eigentlich liebt, empfand es als unangenehm. Empfehle ätherische Öle und die Risiken bei Kleinkinder zu googeln. Soviel zum Thema Beratung durch Fachkräfte…
Larissa G.
27.07.2018 17:12:57
Ich bin schon seit Jahren regelmäßig dort. Es sind immer alle nett und hilfsbereit. Sowohl die Medikamentenvorbestellung per Fax klappt, wie auch andere Wünsche. Wenn es mal Probleme mit einem Medikament gibt, wird im Notfall alles getan, die Fragen zu klären oder Alternativen zu finden. Danke!
Laden...